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RZ (10.01.): Daniel Buballa

Buballas Wechsel zum FSV Mainz ist perfekt


Fußball 19-jähriges Talent wechselt an den Rhein – Auch Köln und Koblenz bis zuletzt interessiert

Mainz. Jetzt ist es amtlich: Gestern Nachmittag hat Daniel Buballa auf der Geschäftsstelle des Fußball-Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 im Beisein seines Beraters Gerd Mehrheim einen Vertrag bis zum 30. Juni 2013 unterschrieben. Zuvor hatte der Abteilungsleiter des Oberligisten SV Roßbach/Verscheid, Rudi Schmitz, dem 19-jährigen Talent die sofortige Freigabe für einen Wechsel erteilt.

„Wir sind alle sehr stolz im Verein, dass ein so hochkarätiges Talent wie Daniel Buballa zu einem Bundesligisten wechselt. Es ist sicher nicht alltäglich in diesem Geschäft, dass man in der Winterpause einen so wichtigen Spieler keine Steine in den Weg legt und die Freigabe erteilt. Doch Daniel hatte unser Wort. Dazu stehen wir jetzt“, sagte Roßbachs Trainer Stefan Krämer.

Nicht zuletzt durch den Buballa-Transfer zum Mainzer Bruchweg sieht Krämer seine und die Philosophie des Vereins bestätigt. „Wir wollen für Talente aus der Region als Sprungbrett für den Profibereich dienen. Die Oberliga steht im Fokus der großen Vereine, und Roßbach hat sich durch solide Arbeit mit einigen Talenten einen guten Namen in der Branche verschafft“, sagt Krämer und erinnert dabei auch an die Erfahrungen mit Raphael Bernard und Masaki Miura aus den vergangenen Jahren.

Beide Spieler rückten aufgrund ihrer guten Leistungen bei den Wiedtalern in den Fokus von Profivereinen und absolvierten dort einige Tests. Allerdings nicht mit so einem erfolgreichen Abschluss, wie nun bei Buballa. Der erhoffte Vertrag blieb in Bernards und Miuras Fall aus. „Aber auch sie hatten unsere volle Unterstützung und wurden für jegliche Probetrainingseinheiten freigestellt“, so Krämer.

Für seinen jetzt „ehemaligen“ Musterschüler Buballa sieht Krämer („Die Regionalligamannschaft der 05 er sehe ich nur als Durchgangsstation“) rosige Zukunftsaussichten. Auch Buballa ist optimistisch. „Ich soll mich über die U 23-Nachwuchsmannschaft an die veränderten Trainings- und Spielbedingungen gewöhnen. An die Profis denke ich momentan noch nicht. Ich will mich mit guten Leistungen in den kommenden Wochen natürlich empfehlen“, sagte Buballa unserer Zeitung gestern am Telefon, unmittelbar nachdem er die Unterschrift unter seinen Zweieinhalb-Jahresvertrag gesetzt hatte.

In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt wird er nun auf Zimmersuche gehen. Bis zuletzt hatten auch der Mainzer Erstligakonkurrent 1. FC Köln und Drittligist TuS Koblenz um die Dienste des aus Asbach stammenden Buballa gebuhlt. Sein größter Dank gilt aber derzeit dem SV Roßbach. Mein sportlicher Schritt vom TuS Asbach in die Oberliga zum SVR zu wechseln, war richtig. Der komplette Verein und Trainer Krämer haben mich weiter gefördert und sich beim jetzigen Wechsel hundertprozentig fair verhalten. Es war eine schöne Zeit im Wiedtal“, so Buballa.
11.01.2011 10:14:58
Karl Meidl
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Kategorie: TUS-Presse