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GA (04.10.): Einweihung des neuen Sportlerheims

Asbacher haben ihr Sportlerheim


Die Gesamtanlage mit zwei Kunstrasenplätzen kann sich sehen lassen.

„Es ist vollbracht“, sagte Ortsbürgermeister Helmut Reith bei der Einweihungsfeier des neuen Sportlerheims in Asbach. „Mit viel Einsatz und Ausdauer sind wir seit einigen Jahren dabei, die örtliche Infrastruktur zu vervollständigen. Dazu zählt unter anderem auch die Schaffung eines Sportparks, also einer Sport-, Spiel- und Freizeitanlage.“ Am Freitag wurde das Herzstück der bestehenden beiden Kunstrasenplatzanlagen, das dazugehörige Servicegebäude, eingeweiht. Es umfasst vier neue Umkleideräume mit Duschkabinen, Schulungs- und Mannschaftsräumen, sowie den für die Pflege des Fußballplatzes nötigen Lager-, Heizungs- und Technikräumen.

Die Gemeinde Asbach hat in das neue Gebäude 650 000 Euro investiert, das Land gab einen Zuschuss von 135 000 Euro.

In den vergangenen Jahren hat man nun eine Sportanlage geschaffen, die ihresgleichen sucht. Insgesamt 2 Millionen Euro wurden investiert, „und das kann man nur, wenn alle an einem Strang ziehen und viel Eigeninitiative eingebracht wird“, unterstrich Reith und hob den Bau des Sportlerheims durch die Mitglieder des TuS Asbach hervor. Da sei zum Beispiel Fred Schulz hervorzuheben, der als Rentner und ausgewiesener Baufachmann fast jede freie Minute auf der Baustelle verbracht habe und mit Rat und Tat die Führung der freiwilligen Helfer leitete. Ohne ihn wäre so manche Panne geschehen und womöglich teuer geworden.
Geplant wurde das Sportlerheim durch das Ingenieurbüro Ingo Dittrich und begleitet wurde das Vorhaben durch die Fachleute des Bauamtes und des Bauhofes.

Der Vorsitzende des TuS Asbach Franz Varel dankte vor allem auch den Gemeinderäten und dem Bürgermeister für die konstruktive Arbeit, indem sie schon vor einigen Jahren das Projekt auf den Weg gebracht hatten. „Das neuerbaute und erweiterte Gebäude passt sich hervorragend in den neuen Sportpark zwischen den zwei Kunstrasenplätzen und in das Gesamterscheinungsbild der Gemeinde ein. Auswärtige Mannschaften sind schon etwas neidisch, wenn sie die gesamte Anlage sehen.“

Alfred Hoffman vom Sportbund Rheinland hatte darauf die richtige Antwort parat, „Neid ist die schärfste Form der Anerkennung“. Auch er war nur voll des Lobes für das neue Sportlerheim und übergab Franz Varel einen Obolus für die Jugendarbeit.

Diakon Stefan Schwarz erteilte Gottes Segen. Mit einem Appell beendete er den offiziellen Teil: „Bindet die Jugend in die Arbeit rund um die Sportplätze ein, dann wird sie auch zu schätzen wissen, was für sie erbaut wurde“.

Peter Stang (GA v. 04.10.2010)

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05.10.2010 17:53:33
Karl Meidl
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Kategorie: TUS-Presse