RZ (06.04.): Bad Ems - Asbach
In Bad Ems passt für Asbach nichts zusammen
Fußball-Bezirksliga: Sturmlauf des TuS nach der Pause wird nicht belohnt - Tolga Ulutas im Pech
VfL Bad Ems - TuS Asbach 1:0 (1:0)
BAD EMS. "Eigentlich wäre ich bei dieser Konstellation mit zwei Punkten zufrieden gewesen", gestand der Bad Emser Spielertrainer Frank Wendland, nachdem sein VfL am Osterwochenende gleich zwei Mal in der Bezirksliga Ost antreten musste. Es kam viel besser. Innerhalb von 47 Stunden sicherten sich die Kurstädter sechs Punkte.
Nach dem 4:1 in Weitefeld gelang Torjäger Nicholas Liefke der entscheidende Treffer in der Partie gegen TuS Asbach. Liefke traf mit einem satten Schuss (34.) von der Starfraumgrenze. Gute Chancen zur Resultatsverbesserung hatten anschließend Marco Jockel und nach der Pause Renard Remschel. Für Wendland waren das zwei "Hundertprozentige".
Das Chancenplus der Gastgeber rechtfertigte ihre Halbzeit-Führung in einer mäßigen Partie auf noch viel mäßigerem Untergrund. "Wir haben die erste Hälfte ein wenig verschlafen", meinte Asbachs Trainer Fredi Knipp. Sein Kapitän Thorsten Hess kam mit einem Schuss knapp neben dem Pfosten unmittelbar vor dem Pausenpfiff dem Ausgleich am nächsten.
Im zweiten Durchgang dominierten dann die Gäste. Tristan Limbach köpfte nach einer Ecke Christian Schusters an die Latte (71.). Tolga Ulutas scheiterte gleich mehrfach an den Fingerspitzen des VfL-Keepers Bastian Staudt: Kopfball, Scherenschlag, Schuss aus sieben Metern - immer blieb der Nummer zehn des TuS der Erfolg verwehrt. Als zunächst Florian Traut abgezogen hatte, ließ Ulutas zudem die Möglichkeit ungenutzt, per Nachschuss einzunetzen (86.).
Auch fünf Minuten Nachspielzeit brachten den VfL nicht mehr in Gefahr. "Es gibt Tage, da läuft es einfach nicht", fasste Knipp zusammen. Nicht nur zum Ausgleich hätten die Chancen seiner Elf gereicht, sondern sogar zum Sieg, erklärte er weiter und resümierte: "Wir haben den Hebel umgelegt, ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen."
Einsatz und Kameradschaft hob auf der Gegenseite Frank Wendland lobend hervor, der 90 Minuten lang als Libero mitwirkte. Nur ein freier Tag lag zwischen dem Auswärtssieg in Weitefeld und der Asbach-Begegnung, doch sein Team zeigte sich körperlich auf der Höhe. Mit dieser Einstellung müssen wir uns vor niemandem verstecken", ermunterte der 41-jährige Coach zum Nachlegen im Abstiegskampf und hatte ein Sonderlob für seinen Torwart zur Hand: "Wir können uns bei Basti Staudt für die Punkte bedanken." Thorsten Stötzer
Bad Ems: B. Staudt, Wendland, Imgrund, Wagner, Zöller, Secker, Ludwig, K. Jockel (90.+3 Grein), Remschel (82. Jörnhs), M. Jockel (65. M. Staudt), N. Liefke
Asbach: Komor, Geuß, Luther (13. A. Schuster), Nowak, T. Limbach, C. Schuster, Seijdija (72. D. Limbach), Hess, Ulutas, Kruse (64. Gramsch), Traut
Schiedsrichter: Jörg Langenhuysen (Niederwerth) - Zuschauer: 120 - Tor: 1:0 Nicholas Liefke (34.)