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RZ (18.05.): Dahlheim - Asbach

TuS Asbach muss Titelträume begraben


Bezirksliga Ost: Niederlage in Dahlheim

TuS Dahlheim - TuS Asbach 4:2 (2:1)


DAHLHEIM. Sechs Tore, eine Reihe weiterer Großchancen und sogar eine Rudelbildung mit Anfassen - das letzte Heimspiel des TuS Dahlheim in der Fußball-Bezirksliga Ost auf roter Asche gegen den TuS Asbach hatte einiges zu bieten. Auch ein überraschendes Endergebnis - 2:4 (1:2) aus Sicht der Gäste, die damit ihre Minimalchance auf den Titelgewinn begraben müssen.

"Das war ernüchternd, Dahlheim hat letztlich verdient gewonnen", sagte Asbachs Trainer Fredi Knipp und hob sich damit wohlwollend von einigen seiner Spieler ab, die nach der bitteren Pleite noch Rede- und Handlungsbedarf sahen. Die Dahlheimer Betreuerbox ging durch einem Tritt kaputt, Handgreiflichkeiten konnten gerade noch so verhindert werden. Unschöne Szenen nach einem turbulenten Fußballspiel.

"Ich bin enttäuscht von Asbach", sagte Dahlheims Trainer Edi Oberle. "Zum einen, was die spielerische Darbietung angeht, zum anderen von der Disziplinlosigkeit."

Dabei hatte alles so gut begonnen für die Gäste: Keine zwei Minuten waren gespielt, da hatte Christian Greindl nach starker Vorarbeit von Daniel Buballa zugeschlagen. 1:0 - alles schien möglich im Kampf um den Aufstieg. Doch diese Pläne wollte der TuS mit aller Macht durchkreuzen. Der frühe Rückstand war mehr Weckruf denn Schockerlebnis. Dahlheim überstand die Asbacher Drangperiode ohne weiteren Schaden und übernahm das Kommando.
Logische Folge: Maximilian Minor glich per Heber aus (31.), Philipp Müller drehte die Partie noch vor der Pause (44.).

"Im Nachhinein betrachtet, war der Lattentreffer der Knackpunkt", fand Knipp und spielte damit auf Faton Sejdijas 20-Meter-Kracher in der achten Minute an, der von der Unterkante des Quergebälks wieder vor die Linie flog. "Machen wir in dieser Phase das 2:0, bekommen wir die nötige Ruhe." Diese vermissten die Zuschauer bei Asbach ebenso wie spielerische Akzente.

Nachdem Maximilian Minor auf 3:1 erhöht hatte (53.), bemühten die Gäste gar zu oft die brachialste Form des Angriffsspiels. Zwar konnte der bei Standards gefährliche Thomas Rachul per Freistoß auf 2:3 verkürzen (63.), doch keine zwei Minuten später hatte Philipp Müller den alten Abstand wiederhergestellt. Marco Rosbach

Asbach: Komor - D. Limbach (75. Houck), Geuß, S. Freymann, L. Freymann (46. Gey), Buballa, T. Limbach (46. Rachul), Hess, Sejdija, Blechinger, Greindl

Nächste Aufgabe für Asbach: am Sonntag um 14.30 Uhr gegen die SG Malberg.
18.05.2009 11:31:02
Karl Meidl
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Kategorie: TUS-Presse