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RZ (06.10.): Weitefeld - Asbach

Asbach unterliegt in Weitefeld


Bezirksliga Ost: Daniel Buballa gelingt der zwischenzeitliche Ausgleich

SG Weitefeld-L./F. - TuS Asbach 2:1 (1:1)


FRIEDEWALD. Kampf und Schönheit - eine Paarung, die im Fußball nur selten zusammenpasst. Beim 2:1(1:1)-Sieg der SG Weitefeld gegen den TuS Asbach in der Fußball-Bezirksliga Ost gelang den Gastgebern dieses Kunststück: Sie paarten robust-körperbetontes Spiel mit zwei sehenswert herausgespielten Toren. Dem TuS gelang dies nur phasenweise.

Asbach erwischte den engagierteren Start. Zählbares vor dem Tor sprang bei Asbachs Powerplay allerdings nicht heraus. Weitefeld kämpfte sich in der Folge immer besser ins Spiel und störte mit aggressivem Zweikampfverhalten den Asbacher Kombinationsfluss. In Minute 32 wechselte Weitefeld dann zum ersten Mal von Kampf auf Schönheit - und das sehr erfolgreich: Ein Zuspiel von Sascha Löb ließ Michael Kleinhenz überlegt durch, und Carsten Rein schob flach zum 1:0 ein.

Weitefeld hatte das Spiel nun fest im Griff - und gab es doch kurz vor der Pause wieder leichtfertig aus der Hand. Ein verdeckter Schuss von Andreas Geuß (40.) war für die SG nicht Warnung genug - nachlässig-unentschlossenes Defensivverhalten am eigenen Strafraum sorgte für Gefahr. Daniel Buballa traf schließlich aus 16 Metern ins rechte Toreck (45.+ 1).

Nach dem Seitenwechsel zeigte SGW-Torwart Marco Schell bei einen Geuß-Kopfball aus kurzer Distanz gutes Reaktionsvermögen, ehe Weitefeld einen weiteren sehenswerten Angriff mit dem zweiten Tor krönte: Per Doppelpass mit dem starken Sherif Rexhaj drang Löb in den TuS-Strafraum ein und bediente Fabio Santacroce uneigennützig und mit viel Übersicht. Der traf ohne Mühe zum 2:1 (62.).

"Ein absolut verdienter Erfolg. Die Mannschaft hat sich das alles hart erarbeitet, die Chemie und das Umfeld stimmen", sagte SGW-Trainer Volker Heun.

"Wir sind mit der rustikalen Spielweise Weitefelds nicht zurecht gekommen", erklärte unterdessen TuS-Coach Fredi Knipp. "Das hat sich auch im Spiel nach vorne bemerkbar gemacht, da waren wir nicht durchschlagskräftig genug." Rebecca Schäfer

Asbach: Komor - L. Freymann, Geuß, S. Freymann, Luther, Limbach, Nowak (72. Neumann), Rachul, Buballa, Greindl, Blechinger.

Nächste Aufgabe für Asbach: am Sonntag, 19. Oktober, um 14.30 Uhr gegen Guckheim.
06.10.2008 11:55:43
Karl Meidl
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Kategorie: TUS-Presse