RZ (23.02.): Sportpark Asbach
Asbach bleibt schuldenfrei
Sportplatz, Straßen, Kreisel: Gemeinde schnürt im Haushalt 2008 ein dickes Investitionspaket
Keine Schulden, keine Kredite und noch ein Rücklagenpolster: Der Asbacher Haushalt sorgte im Rat parteiübergreifend für zufriedene Gesichter.
ASBACH. "Asbach ist nach wie vor schuldenfrei." Mit dieser "erfreulichen Tatsache" stellte Ortsbürgermeister Helmut Reith (CDU) in der jüngsten Gemeinderatsitzung den Haushaltsplan für 2008 vor. Ein breit gefächertes Investitionsprogramm kann somit in der Westerwaldgemeinde in den kommenden Jahren realisiert werden.
"Wesentlich ist, dass wir erneut, und das trotz außergewöhnlich hoher Investitionen, bedingt durch den in diesem Jahr vorgezogenen Sportplatzneubau, keine Kreditaufnahme nötig haben und auch die Steuern nicht erhöht werden", konstatierte Reith. Ein erfreuliches finanzielles Polster sei nicht nur durch die Einnahmen aus der Gewerbesteuer angewachsen, sondern vielmehr durch die Einkommenssteuer, die seit Jahren eine verlässliche Einnahmequelle der Gemeinde ist.
"Immerhin spülte uns eine Zuweisung aus der Einkommenssteuer über 2,1 Millionen Euro in die Kasse", sagte Reith. Weiterhin hob der Gemeindechef hervor, dass es wichtig sei, künftig preiswerten Wohnraum im Ort der Verwaltung, der Kirchen, der Ärzte, der Schulen und Kindergärten, vorzuhalten.
Problemlos könne Asbach die geplanten Maßnahmen, wie den neuen Kreisverkehrsplatz an der Müllerstraße, den Sportplatzneubau mit Nebengebäuden oder die Erweiterung des Basalt-, Eisenbahn- und Landschaftsparks schultern.
Die notwendigen Kanalverlegungen in den Asbacher Ortsteilen stellen die Gemeinde weiterhin vor Anforderungen im Straßenbau. Auch in Sachen Dorferneuerung, der Ortskernentwicklung und der Unterstützung der Vereine will Asbach in Zukunft investieren. In Zahlen bedeutet dies, dass für die Erschließung des Sportparkes Asbach 800 000 Euro, für die Erschließung der Straßen Zeisigweg und "Im Hohenrehn" 270 000 Euro, für Nebenanlagen an der L 255 in Hussen und Löhe 307 000 Euro und die Erschließung und Verlängerung des Lindenweges 330 000 Euro veranschlagt werden. In 2009 möchte die Gemeinde unter anderem in das Basalt- Einbahn- und Landschaftsmuseum, die Gebäude für den Sportpark Asbach, den Kreisel Asbach-Ost, den Endausbau des Gewerbegebietes Kirchenbitz oder in den Ausbau der Laurentiusstraße investieren.