RZ (24.09.): Neuwied - Asbach
Punkt für Kellerkinder
Bezirksliga Ost: Neuwied und Asbach mit Remis
Eintracht Neuwied - TuS Asbach 1:1 (1:1)
Das Derby zwischen der Eintracht Neuwied und dem TuS Asbach in der Bezirksliga Ost bot über weite Strecken nur schwer verdauliche Fußball-Kost. Einen Trostpunkt gab es trotzdem für beide Teams.
NEUWIED. Es war das erwartete Duell auf Augenhöhe, das da gestern in der Fußball-Bezirksliga Ost zwischen der Eintracht Neuwied und dem TuS Asbach ausgefochten wurde. Doch leider wurden beide Seiten dabei ihrer Kellerposition gerecht und boten den rund 90 Zuschauern im Rhein-Wied-Stadion Fußball nur knapp über Grasnarben-Niveau. Trotzdem durften sich beide Mannschaften am Ende über einen Punkt freuen, denn die Partie endete 1:1 (1:1).
Es hätte allerdings nicht viel gefehlt, dann wäre das Niveau sogar noch ein Stückchen unter die besagte Rasenoberflächen-Unterkante gerutscht, doch eine engagierte Anfangsphase der Eintracht und ein guter Start der Asbacher nach der Pause verhinderten letztlich das Prädikat "unteririsch". Eintracht-Trainer Peter Kröner suchte nach einer Erklärung für den Leistungsabfall seiner Mannschaft nach knapp 30 Minuten und fand sie hier: "Der Knackpunkt war sicherlich die verletzungsbedingte Auswechslung von Napha Niraphot. Bis dahin lief es ja eigentlich gar nicht so schlecht."
In der Tat erarbeiteten sich die Gastgeber in der Anfangsviertelstunde mit schnellem Passspiel über Mittelstürmer Niraphot drei gute Möglichkeiten heraus, bevor der bis dahin stärkste Mann auf dem Platz mit Verdacht auf Bänderriss im Fuß aus der Partie musste. Das Tor für Neuwied erzielte indes ein Asbacher. Sascha Freymann rutschte in einen scharfen Schuss von Christian Becker, und die abgefälschte Bogenlampe senkte sich hinter dem Asbacher Schlussmann Waldemar Komor, der gestern erneut eine fast fehlerfreie Partie spielte, ins Netz (23.). Das war's dann aber auch schon aus Halbzeit eins. Ach nein, ein Asbacher Tor fiel ja auch noch. Das allerdings so aus heiterem Himmel, dass man zweimal hinschauen musste. Nach einem langen Einwurf spritzte der Ball zu Christoph Vollmert zurück und dessen Flanke fand auf den Kopf von Thomas Rachul, der mit der ersten und gleichzeitig letzten richtigen TuS-Chance den Ausgleich erzielte (45.).
TuS-Coach Marc Odink kommentierte den Kick daher so: "Gutes Wetter, nette Zuschauer, ein paar sehr hübsche Frauen am Spielfeldrand, 1:1 gespielt - mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen." Bis auf diesen kurzen Nachtrag vielleicht: "Mit dieser Art Fußball zu spielen kann ich mich überhaupt nicht identifizieren. Da werden wir jetzt in den kommenden Wochen wohl mal andere Saiten aufziehen müssen." Neuwied hatte nach der Pause zwar noch zwei Möglichkeiten durch Becker (50.) und Jan Grunewald (61.), die aber konnten auch nichts daran ändern: Das Duell auf Augenhöhe lag diesmal nur ganz knapp über Grasnarben-Niveau.
Bezirksliga Ost: Neuwied und Asbach mit Remis
Eintracht Neuwied - TuS Asbach 1:1 (1:1)
Das Derby zwischen der Eintracht Neuwied und dem TuS Asbach in der Bezirksliga Ost bot über weite Strecken nur schwer verdauliche Fußball-Kost. Einen Trostpunkt gab es trotzdem für beide Teams.
NEUWIED. Es war das erwartete Duell auf Augenhöhe, das da gestern in der Fußball-Bezirksliga Ost zwischen der Eintracht Neuwied und dem TuS Asbach ausgefochten wurde. Doch leider wurden beide Seiten dabei ihrer Kellerposition gerecht und boten den rund 90 Zuschauern im Rhein-Wied-Stadion Fußball nur knapp über Grasnarben-Niveau. Trotzdem durften sich beide Mannschaften am Ende über einen Punkt freuen, denn die Partie endete 1:1 (1:1).
Es hätte allerdings nicht viel gefehlt, dann wäre das Niveau sogar noch ein Stückchen unter die besagte Rasenoberflächen-Unterkante gerutscht, doch eine engagierte Anfangsphase der Eintracht und ein guter Start der Asbacher nach der Pause verhinderten letztlich das Prädikat "unteririsch". Eintracht-Trainer Peter Kröner suchte nach einer Erklärung für den Leistungsabfall seiner Mannschaft nach knapp 30 Minuten und fand sie hier: "Der Knackpunkt war sicherlich die verletzungsbedingte Auswechslung von Napha Niraphot. Bis dahin lief es ja eigentlich gar nicht so schlecht."
In der Tat erarbeiteten sich die Gastgeber in der Anfangsviertelstunde mit schnellem Passspiel über Mittelstürmer Niraphot drei gute Möglichkeiten heraus, bevor der bis dahin stärkste Mann auf dem Platz mit Verdacht auf Bänderriss im Fuß aus der Partie musste. Das Tor für Neuwied erzielte indes ein Asbacher. Sascha Freymann rutschte in einen scharfen Schuss von Christian Becker, und die abgefälschte Bogenlampe senkte sich hinter dem Asbacher Schlussmann Waldemar Komor, der gestern erneut eine fast fehlerfreie Partie spielte, ins Netz (23.). Das war's dann aber auch schon aus Halbzeit eins. Ach nein, ein Asbacher Tor fiel ja auch noch. Das allerdings so aus heiterem Himmel, dass man zweimal hinschauen musste. Nach einem langen Einwurf spritzte der Ball zu Christoph Vollmert zurück und dessen Flanke fand auf den Kopf von Thomas Rachul, der mit der ersten und gleichzeitig letzten richtigen TuS-Chance den Ausgleich erzielte (45.).
TuS-Coach Marc Odink kommentierte den Kick daher so: "Gutes Wetter, nette Zuschauer, ein paar sehr hübsche Frauen am Spielfeldrand, 1:1 gespielt - mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen." Bis auf diesen kurzen Nachtrag vielleicht: "Mit dieser Art Fußball zu spielen kann ich mich überhaupt nicht identifizieren. Da werden wir jetzt in den kommenden Wochen wohl mal andere Saiten aufziehen müssen." Neuwied hatte nach der Pause zwar noch zwei Möglichkeiten durch Becker (50.) und Jan Grunewald (61.), die aber konnten auch nichts daran ändern: Das Duell auf Augenhöhe lag diesmal nur ganz knapp über Grasnarben-Niveau.