Jugend-Fussballturnier in Foreholte (NL)
Wenn der Vater mit dem Sohne …
mal zum Fußballturnier nach Holland fährt.
Ein kleiner, höchstpersönlicher Reisebericht über das Pfingstturnier in Foreholte, der Heimatstadt von unserem Andre (van den Berg).
Eigentlich hätte das ja ein klassisches Männerwochenende werden können. Fußball, Bier und keine Zwänge. Doch das wurde es nicht, weil es viel besser war. Es war insgesamt - jedenfalls aus meiner Sicht – ein ganz tolles, aber eben etwas anderes Familienwochenende.
Für die Kinder, die von der ganzen Familie begleitet wurden sowieso. Etwas anders für die, die alleine oder ohne einen Elternteil mitgefahren waren. Denn die wurden blitzschnell in die etwas andere, große TUS – Familie aufgenommen.
Die D-Jugend war schon am Freitag losgefahren, weil sie auf einem Campingplatz außerhalb des Turnierortes untergekommen war. Am Samstagmorgen um 5:30 Uhr begann die Reise für die Kinder der E-, die Spieler der B-Jugend und die Eltern und Betreuer, die mit Ihnen als Vorhut nach Voorhout (der Gemeinde, zu der auch Foreholte gehört) fuhren. Wir kamen zügig durch und hatten deshalb noch genügend Zeit, die Zelte aufzubauen, Verpflegung zu organisieren und es uns bei unseren Gastgebern gemütlich zu machen. Es war eine Familie, die uns Ihren privaten Garten kostenlos als Lagerplatz zur Verfügung gestellt hatte.
Wir haben uns alle schnell wohlgefühlt und uns auch schon bald mit den sechsbeinigen Mitbewohnern angefreundet, die die Vorteile eines Großraumzeltes schnell für sich erkannt hatten und dort offenbar eine neue Ameisenkolonie gründen wollten. Wir einigten uns schnell: Sie haben uns nicht gebissen, dafür haben wir das auch nicht getan.
Um die Mittagszeit startete dann das Turnier der B-Jugend, das unsere Kicker als Sieger abschlossen. Das war nicht nur verdient, sondern auch schnell bekannt, da unser Anhang die Spieler ständig lautstark angefeuert und unterstützt hat. Nach einer kleinen Siegesfeier ging es zuerst zum Abendessen ins Hotel und danach zurück ins Basislager. Dort klang dann der Abend bei ein wenig grünem Tee (oder wie heißt das Zeug in den kleinen braunen Flaschen?) und besinnlichen Liedern aus. Nur Wenige zollten dem Frühstart am Morgen Tribut und begaben sich früh in den Schlafsack.
Am nächsten Tag (der wie alle wissen schon um Nulluhr anfängt) reiste die A-Jugend an. Nach dem Frühstück im Hotel hatten wir vor dem Start ins Turnier noch Gelegenheit, uns bei 15°C Lufttemperatur in der Nordsee (gefühlte 5,4 mm Wassertemperatur) zu erfrischen. Außerhalb des Wassers war’s dann auch gleich wieder wärmer. Ab Mittag spielten die A- und die D-Jugend im Turnier. Beide Teams wurden nach Kräften lautstark unterstützt. Die D-Jugend verkaufte sich in einer sehr starken Gruppe sehr teuer und verpasste den Turniersieg letztendlich nur knapp. Erfolgreicher war an diesem Tag die A-Jugend, die von dem ein oder anderen B-Jugend-Spieler nicht nur unterstützt, sondern sicher auch verstärkt wurde. Sehr verdient sicherten sich die Spieler den Turniersieg. Den mitgereisten TUS-Familienmitgliedern haben jedenfalls beide Mannschaften an diesem Tag kurzweiligen Klassefußball gezeigt. Die guten Leistungen feierten wir im Anschluss beim gemeinsamen Grillen im Sportlerheim der Foreholter Fußballer. In diesem Rahmen konnten wir unserer Gastgeberfamilie die Mitbringsel als Dank für Ihre Gastfreundschaft überreichen.
Auch dieser Tag klang aus, mit einem gemeinsamen besinnlichen Beisammensein im Basislager. Der grüne Tee und die stimmungsvollen Lieder trugen sicher dazu bei. Der dritte Tag begann wieder recht früh, weil die beiden E-Jugend Mannschaften schon um 09.00 Uhr ins Turnier starten mussten. Auch deren Abschneiden war Klasse. Schließlich erreichten die Mannschaften einen tollen dritten Platz und einen ersten Platz in den jeweiligen Gruppen aus 8 Mannschaften.
Die sportliche Bilanz war also sehr positiv. Aber auch das „Drumherum“ war gut. Es war ein schönes Turnier auf zwar teilweise recht holprigen Plätzen, aber bestens organisiert und zuschauerfreundlich in familiärer Atmosphäre.
Dafür Vielen Dank nach Holland!
Darüber hinaus fand ich es besonders toll, dass Auf- und Abbau bei unserer Gastgebern von unserem Organisationsteam (hier seien stellvertretend nur genannt: Andre, Andreas, Manfred, Michael) bestens organisiert war. Die "Aufbauer" konnten deshalb beim Abbau sorgenfrei ihr Turnier spielen konnten und die "Abbauer" sich vor Ihrem Turnier schon schön ins gemachte Nest legen.
Und was war sonst noch?
Holland das Land der Seefahrer und Kaufleute. An diesen drei Tagen gab es zum Nutzen vieler unserer kleinen und großen Fußballer aber noch ein wenig Nachhilfe in "Verkaufstrategie" für einen holländischen Geschäftsmann. Ein weithin bekannter Stürmer aus dem Asbacher Jungseniorenbereich nahm kurzfristig die Sportarktikelvertriebsorganisation in die Hand und verschaffte dadurch uns noch günstigere Preise und dem holländischen Händler kaum zu erwartende Umsätze!
Fazit: (Fast) Alle waren rundum zufrieden. Und die Asbacher Mannschaften wurden schon zum nächsten Turnier in zwei Jahren herzlich eingeladen. So kann auch ein Pfingstwochenende mit durchschnittlichem Wetter durchaus zum Erlebnis werden.
Josef Höhner
PS: Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.
PPS: Nochmal danke an alle, die mitorganisiert haben und die ich wohlmöglich oben zu nennen vergessen habe.
mal zum Fußballturnier nach Holland fährt.
Ein kleiner, höchstpersönlicher Reisebericht über das Pfingstturnier in Foreholte, der Heimatstadt von unserem Andre (van den Berg).
Eigentlich hätte das ja ein klassisches Männerwochenende werden können. Fußball, Bier und keine Zwänge. Doch das wurde es nicht, weil es viel besser war. Es war insgesamt - jedenfalls aus meiner Sicht – ein ganz tolles, aber eben etwas anderes Familienwochenende.
Für die Kinder, die von der ganzen Familie begleitet wurden sowieso. Etwas anders für die, die alleine oder ohne einen Elternteil mitgefahren waren. Denn die wurden blitzschnell in die etwas andere, große TUS – Familie aufgenommen.
Die D-Jugend war schon am Freitag losgefahren, weil sie auf einem Campingplatz außerhalb des Turnierortes untergekommen war. Am Samstagmorgen um 5:30 Uhr begann die Reise für die Kinder der E-, die Spieler der B-Jugend und die Eltern und Betreuer, die mit Ihnen als Vorhut nach Voorhout (der Gemeinde, zu der auch Foreholte gehört) fuhren. Wir kamen zügig durch und hatten deshalb noch genügend Zeit, die Zelte aufzubauen, Verpflegung zu organisieren und es uns bei unseren Gastgebern gemütlich zu machen. Es war eine Familie, die uns Ihren privaten Garten kostenlos als Lagerplatz zur Verfügung gestellt hatte.
Wir haben uns alle schnell wohlgefühlt und uns auch schon bald mit den sechsbeinigen Mitbewohnern angefreundet, die die Vorteile eines Großraumzeltes schnell für sich erkannt hatten und dort offenbar eine neue Ameisenkolonie gründen wollten. Wir einigten uns schnell: Sie haben uns nicht gebissen, dafür haben wir das auch nicht getan.
Um die Mittagszeit startete dann das Turnier der B-Jugend, das unsere Kicker als Sieger abschlossen. Das war nicht nur verdient, sondern auch schnell bekannt, da unser Anhang die Spieler ständig lautstark angefeuert und unterstützt hat. Nach einer kleinen Siegesfeier ging es zuerst zum Abendessen ins Hotel und danach zurück ins Basislager. Dort klang dann der Abend bei ein wenig grünem Tee (oder wie heißt das Zeug in den kleinen braunen Flaschen?) und besinnlichen Liedern aus. Nur Wenige zollten dem Frühstart am Morgen Tribut und begaben sich früh in den Schlafsack.
Am nächsten Tag (der wie alle wissen schon um Nulluhr anfängt) reiste die A-Jugend an. Nach dem Frühstück im Hotel hatten wir vor dem Start ins Turnier noch Gelegenheit, uns bei 15°C Lufttemperatur in der Nordsee (gefühlte 5,4 mm Wassertemperatur) zu erfrischen. Außerhalb des Wassers war’s dann auch gleich wieder wärmer. Ab Mittag spielten die A- und die D-Jugend im Turnier. Beide Teams wurden nach Kräften lautstark unterstützt. Die D-Jugend verkaufte sich in einer sehr starken Gruppe sehr teuer und verpasste den Turniersieg letztendlich nur knapp. Erfolgreicher war an diesem Tag die A-Jugend, die von dem ein oder anderen B-Jugend-Spieler nicht nur unterstützt, sondern sicher auch verstärkt wurde. Sehr verdient sicherten sich die Spieler den Turniersieg. Den mitgereisten TUS-Familienmitgliedern haben jedenfalls beide Mannschaften an diesem Tag kurzweiligen Klassefußball gezeigt. Die guten Leistungen feierten wir im Anschluss beim gemeinsamen Grillen im Sportlerheim der Foreholter Fußballer. In diesem Rahmen konnten wir unserer Gastgeberfamilie die Mitbringsel als Dank für Ihre Gastfreundschaft überreichen.
Auch dieser Tag klang aus, mit einem gemeinsamen besinnlichen Beisammensein im Basislager. Der grüne Tee und die stimmungsvollen Lieder trugen sicher dazu bei. Der dritte Tag begann wieder recht früh, weil die beiden E-Jugend Mannschaften schon um 09.00 Uhr ins Turnier starten mussten. Auch deren Abschneiden war Klasse. Schließlich erreichten die Mannschaften einen tollen dritten Platz und einen ersten Platz in den jeweiligen Gruppen aus 8 Mannschaften.
Die sportliche Bilanz war also sehr positiv. Aber auch das „Drumherum“ war gut. Es war ein schönes Turnier auf zwar teilweise recht holprigen Plätzen, aber bestens organisiert und zuschauerfreundlich in familiärer Atmosphäre.
Dafür Vielen Dank nach Holland!
Darüber hinaus fand ich es besonders toll, dass Auf- und Abbau bei unserer Gastgebern von unserem Organisationsteam (hier seien stellvertretend nur genannt: Andre, Andreas, Manfred, Michael) bestens organisiert war. Die "Aufbauer" konnten deshalb beim Abbau sorgenfrei ihr Turnier spielen konnten und die "Abbauer" sich vor Ihrem Turnier schon schön ins gemachte Nest legen.
Und was war sonst noch?
Holland das Land der Seefahrer und Kaufleute. An diesen drei Tagen gab es zum Nutzen vieler unserer kleinen und großen Fußballer aber noch ein wenig Nachhilfe in "Verkaufstrategie" für einen holländischen Geschäftsmann. Ein weithin bekannter Stürmer aus dem Asbacher Jungseniorenbereich nahm kurzfristig die Sportarktikelvertriebsorganisation in die Hand und verschaffte dadurch uns noch günstigere Preise und dem holländischen Händler kaum zu erwartende Umsätze!
Fazit: (Fast) Alle waren rundum zufrieden. Und die Asbacher Mannschaften wurden schon zum nächsten Turnier in zwei Jahren herzlich eingeladen. So kann auch ein Pfingstwochenende mit durchschnittlichem Wetter durchaus zum Erlebnis werden.
Josef Höhner
PS: Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.
PPS: Nochmal danke an alle, die mitorganisiert haben und die ich wohlmöglich oben zu nennen vergessen habe.