RZ (02.04.): Malberg - Asbach
Asbach verteilt Geschenke
Bezirksliga Ost: Der TuS leistet bei der SG Malberg kaum Gegenwehr
SG Malberg - TuS Asbach 5:1 (2:0)
MALBERG. Der TuS Asbach ist offenbar ein Lieblingsgegner der SG Malberg. In der Fußball-Bezirksliga Ost feierte die SGM nach dem 6:1-Kantersieg im Hinspiel mit 5:1 (2:0) einen ähnlich klaren Erfolg gegen den TuS.
Das 1:2 in Oberbieber hatte die Heimelf von Trainer Michael Wilhelm offensichtlich gut verdaut. Nach nur zwei Minuten traf Jens Becker nach Freistoß von Marcel Quast zum 1:0. Die harmlosen Gäste ließen den SG-Akteuren weiter viel Raum, so dass Malberg schon durch Florian Bläcker (16.) und einen Pfostentreffer per Kopf von Marco Giehl (28.) den Vorsprung hätten ausbauen können. Erst nach 37 Minuten tauchten die Gäste erstmals vor dem Malberger Gehäuse auf, doch Oliver Fischers Schuss an SG-Torhüter Florian Zeiler vorbei verfehlte auch das Tor. Im Gegenzug sorgte Bläcker mit einem Schuss aus halblinker Position für den 2:0-Pausenstand (38.).
Als kurz nach Wiederanpfiff Sven Knipps Handspiel im Strafraum mit einem Elfmeter geahndet wurde - Markus Blazejezak verwandelte sicher zum 3:0 (47.) -, war die Partie gelaufen. Die Gäste gaben sich komplett auf, und so kam die SG weiter ungehindert zu Chancen. Einen Schuss des sehr agilen und torgefährlichen Quast beförderte Sascha Freymann bei einem Rettungsversuch dann auch noch ins eigene Tor (63.). Für das 5:0 sorgte der gerade eingewechselte Peter Gerhardus mit einem schönen Heber ins lange Eck (71.).
Trotz Unterzahl nach einer Gelb-Roten Karte gegen Christoph Vollmert wegen wiederholten Meckerns (72.), gelang den Gästen durch Tristen Limbach immerhin der Ehrentreffer zum 1:5 (80.).
"Heute ist einfach alles schief gelaufen. Das fing schon damit an, dass wir unsere Trikots vergessen haben. Wir haben mit einem Eigentor und einem Elfmeter verfrühte Ostergeschenke verteilt", sagte TuS-Trainer Joachim Weißenfels, erkannte aber neidlos an "dass Malberg heute eine Klasse stärker war".
Sein Gegenüber Wilhelm war erleichtert: "Gott sei Dank haben wir nach der Niederlage in Oberbieber wieder die richtige Richtung eingeschlagen. Mit 15 Punkten aus sechs Spielen nach der Winterpause muss man auch als Trainer mal zufrieden sein." Désirée Birk
Asbach: Komor - Gey (68. Staubi), Freymann, Reufels, Brosewski, Limbach, Weidenbrück, P. Konrad, Schmitz (46. Knipp), Prenku, Fischer (46. Vollmert).
Nächste Aufgabe für Asbach: am Samstag, 17 Uhr, gegen Ellingen