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Spiel der A-Ju. gegen Sportfreunde Eisbachtal
Wenn man als Vater von drei Kindern einen solchen Fußballabend wie der gestrige gegen die Spfr. Eisbachtal erlebt hat, wird es einem schon Angst und Bange! Ist es im höherklassigen Fußball immer so? Oder nur in Eisbachtal, oder hängt es von der Person ab?
Wohl wissend, dass das mein Kind von einem ruhigen und besonnenen Trainer betreut und geformt wird, trifft man in Eisbachtal auf ein Gegenteil! Die Art von Herrn Kober seinen Jungs Hinweise und Anweisungen zum Spiel zugegeben, sind schon sehr gewöhnungsbedürftig, bzw. möchte ich mich an solche Verhaltensweisen erst gar nicht gewöhnen müssen. Auf meine Frage an die Zuschauer von Eisbachtal: "Macht der seine Spieler immer so an?" bekam ich die Antwort: "Das ist noch harmlos, der kann noch besser!"
Und es kam noch besser! Nach einem ausgeglichenen Spiel stand es sehr lange 2:2 und erst durch einen Foulelfmeter (Den 11er kann man geben und darf man geben - nur schade, dass er einem Spieler zugesprochen wurde, der vorher durch mehrere kleine Provokationen aufgefallen war. Hier spricht man in Eisbachtal von Cleverness. Noch O.K.)
Als sich Asbach auch nach diesem dritten Rückstand noch nicht ergeben wollte, haben die Eisbachtaler Spieler die Vorgaben ihres Trainers voll in die Tat umgesetzt und die Unerfahrenheit des jungen Schiedsrichters ausgenutzt. Es kam zur folgenden Situation:
Unsere Spieler "XY" (dieser Name wird bewusst nicht erwähnt) wurde in den letzten 20 Minuten nach einem jeweils gewonnenen Laufduell oder Dribbling 4 mal rüde und vorsätzlich gefoult! Jeweils von einen anderen Gegenspieler. Spieler mit einer gelben Karte oder Zeitstrafe wurden von Herrn Kober ausgewechselt, die "konsequente" Spielweise jedoch weiter gefordert. Und nach dem Spiel heuchelt er das große Unschuldslamm und erfreut sich an dem Spiel seiner Mannschaft!
Die Aussage eines beteiligten A-Jugendspielers von Eisbachtal nach dem Spiel:" Wenn euer 10ner unseren Spieler in den Rücken stößt, ist es doch klar, dass wir ihn jedes mal über die Klinge springen lassen" mache ich ihm nicht zum Vorwurf, denn in diesem Umfeld und bei diesem Trainer wird er von erwachsenen Menschen dazu erzogen.
Emotionen und Leidenschaft gehören zum Spiel, genauso wie Anerkennung, dass ein Gegner mit fairen Mitteln Paroli bietet. Den Jungs von Eisbachtal gratuliere ich zum Sieg und bestätige euch, dass ihr bis zum 3:2 einen sehr guten Fußball gespielt habt. Über den Rest bitte einmal nachdenken und traut euch, eurem Trainer ruhig zu widersprechen oder aufzufordern, ein jugendgerechtes Verhalten an den Tag zulegen und vorzuleben.
Auf ein Wiedersehen in Asbach
Gruß
Norbert Ditscheid
24.09.2006 17:12:38
Norbert Ditscheid
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Kategorie: Allgemeines