RZ (31.08.): Linz - Asbach
Linz verdient sich den Sieg gegen Asbach
Bezirksliga Ost: Der VfB verdaut Rückstand und geht beim 3:1 als Gewinner vom Platz
VfB Linz - TuS Asbach 3:1 (0:0)
LINZ. Ob es am Wetter gelegen hat? Oder daran, dass die Partie unter der Woche, nämlich gestern Abend, stattgefunden hat? Wer weiß. Jedenfalls waren es nur 70 Unentwegte, die den Weg ins Kaiserbergstadion fanden und sich das Derby zwischen dem VfB Linz und dem TuS Asbach in der Fußball-Bezirksliga Ost anschauten. Sie sahen am dritten Spieltag immerhin vier Tore, der VfB siegte mit 3:1 (0:0).
Bereits nach sechs Minuten verhinderte die Latte das 1:0 für Linz. Der 17-jährige Matthias Metzen setzte nach einem Eckball von Michael Theuer seinen Kopfball etwas zu hoch an. In der 22. Minute hatte Dirk Lahr die Chance, seine Farben in Führung zu schießen, aber Mike Reufels kratzte den Ball noch von der Torlinie. Ob sich Dirk Lahr die Reufelsche Aktion zum Vorbild genommen hatte? Jedenfalls klärte er in ähnlicher Manier in der 31. Minute den etwas zu lasch angesetzten Schuss des Asbachers Oliver Fischer. Sieben Minuten später, der TuS hatte mittlerweile auch in die Partie gefunden, traf Christoph Vollmert zum 1:0. Dachte er. Aber Schiedsrichter Benedikt Kempkes entschied auf Abseits, was Vollmert wegen Meckerns die Gelbe Karte und beiden Mannschaften den Pausenstand von 0:0 einbrachte.
Vollmert hatte sich aber anscheinend nicht damit abgefunden, dass ihm sein Treffer verwehrt worden war. Aber nach sieben Minuten in Durchgang zwei fand er ein anderes Ventil, um seinem Ärger Luft zu machen: Er schoss tatsächlich das 1:0, als er aus sechs Metern eine Hereingabe von Pascal Konrad verwertete. Die Asbacher Freude währte aber nur zehn Minuten lang, denn nach einem Freistoß von Michael Theuer und anschließendem Strafraum-Getümmel war es der Asbacher Volker Prangenberg, der den -Keeper Waldemar Komor ins lange Eck senkte (67.).
Es war die Vorentscheidung, die endgültige Entscheidung fiel in der 85. Minute durch den eingewechselten Iskender Kaplan. Er drückte eine Theuer-Flanke zum 3:1-Endstand über die Linie. Drei Minuten später sah Reufels noch wegen groben Foulspiels Rot. "Nach dem 0:1 haben wir großen Willen gezeigt", freute sich VfB-Trainer Martin Lorenzini. Sein Gegenüber Joachim Weißenfels hatte "für unsere momentanen Verhältnisse ein gutes Spiel gesehen. Wir haben unglückliche Gegentore gefangen. Das waren Rückschläge, die wir nur schwer verdauen konnten."
M.Bernd/L. Velten