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RZ (03.04.): Asbach - Rheinbreitbach

Asbach gewinnt das Derby

Bezirksliga Ost: Gut spielende Rheinbreitbacher haben nach 0:3 kaum Hoffnung im Abstiegskampf

Eine Stunde lang war Gastgeber SV Rheinbreitbach im Derby gegen den TuS Asbach die bessere Mannschaft. Doch das brachte dem Tabellenvorletzten der Fußball-Bezirksliga Ost nicht viel - am Ende siegten die Gäste dank dreier Kontertore mit 3:0 .

RHEINBREITBACH. "Fußball ist einfach ungerecht", fasste Asbachs Trainer Joachim Weißenfels die Partie seines TuS beim SV Rheinbreitbach in der Bezirksliga Ost zusammen - und das, obwohl sein Team mit 3:0 (0:0) beim Abstiegskandidaten erfolgreich war. Denn zuvor sah es über eine Stunde lang so aus, als ob es für die Gastgeber doch noch ein Licht am Ende des Tunnels in Form von Punkten geben würde. Nach einer auf beiden Seiten von Unsicherheiten geprägten Anfangsviertelstunde nahm der SVR das Geschehen auf dem Platz in die Hand und erarbeitete sich durch gutes Kombinationsspiel und Kampfgeist einige Chancen. Doch der Freistoß von Gökhan Karagöz aus 20 Metern (16.) verfehlte sein Ziel ebenso wie der Weitschuss von SVR-Spielertrainer Carsten Lelke (18.). Doch der erlösende Führungstreffer für den SVR wollte einfach nicht fallen, einen Schuss von Palm klärte TuS-Kapitän Lothar Kick für seinen Torwart Pascal Solscheid auf der Linie.
Nach dem Seitenwechsel kamen auch die Gäste erstmals zu Chancen. Der SVR ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und spielte weiter munter nach vorne. Nach einer Flanke von Stephan Thönnißen stand der eingewechselte Julian Welter im TuS-Strafraum in aussichtsreicher Position, doch sein Kopfball landete nur am Pfosten von Solscheids Kasten (60.). Und auch Lelke verfehlte nach einer Hereingabe von Jan Staschewski die Führung nur knapp (62.). Und dann passierte, was Weißenfels als ungerecht empfand: "Der SVR hatte Riesenchancen, aber macht das Tor nicht. Und wie das dann so ist, gehen wir in Führung." TuS-Akteur Tobias Schmitz holte sich das Leder in der eigenen Hälfte, flankte auf Goalgetter Christoph Vollmert und der ließ Jan Ginthör im Kasten des SVR keine Chance (69.). Kurz darauf folgte der nächste Angriff der Gäste, diesmal war Andreas Geuß zur Stelle und erhöhte auf 2:0(73.). "Rheinbreitbach hat nach dem Gegentor hinten aufgemacht und wir haben dann gut gekontert", analysierte Weißenfels. Den Schlusspunkt setzte Sascha Gey, der einen Konter mit dem 3:0 abschloss (90.).

Von einem sicheren Polster zu den Abstiegsplätzen wollte Weißenfels dennoch nichts wissen: "Die Klasse ist sehr ausgeglichen. Sechs Punkte aus zwei Spielen geben uns ein bisschen Luft, aber es ist noch nichts entscheiden und wir kämpfen weiter gegen den Abstieg." Dieser Kampf ist für die Gastgeber nun fast aussichtslos geworden: "Das Thema Klassenverbleib ist für uns so gut wie durch. Sicher gibt es noch einen ganz kleinen Funken Hoffnung, aber wenn wir nicht bald mal wieder punkten, ist das Thema durch", sagte Lelke, der den Pfostentreffer von Welter als Knackpunkt ansah: "Wäre der reingegangen, ständen wir jetzt sicher nicht mit leeren Hände da." Sylvia Zacharias

Rheinbreitbach: Ginthör - Celik, Kücükbal, Kaulen, Karagöz, Klein (71. Dietzmann), Thönnißen, Lelke (83. Muhsir), Staschewski, Runkel, Palm (69. Welter).
Asbach: Solscheid - Noisten, Bayram (87. Albrecht), Geuß, Kick, Nowak (86. Konrad), Staubi, Gey, Fischer (69. Schmitz), Brosewski, Vollmert.

Schiedsrichter: Burkhart Lichtenberg (Spay).
Zuschauer: 110.
Tore: 0:1 Vollmert (69.), 0:2 Geuß (73.), 0:3 Gey (90.).
Beste Spieler: Runkel, Palm - Gey, Geuß.

Nächste Aufgabe für Rheinbreitbach: am Samstag, 17 Uhr, in Weitefeld; für Asbach: am Mittwoch, 20 Uhr, in Guckheim.
03.04.2006 11:26:23
Karl Meidl
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Kategorie: TUS-Presse