RZ (24.10.): Steinefrenz - Asbach
Asbach bezwingt Steinefrenz
TuS kommt mit neuem „Wir--Gefühl" zu einem 2:0
STEINEFRENZ. Fußball-Bezirksligist TuS Asbach kann also doch noch gewinnen. 2:0 (1:0) siegte der Aufsteiger bei der SG Steinefrenz und verschaffte sich in der Abstiegszone erstmal Luft.
Zwei Faktoren, so Trainer Joachim Weißenfels, hätten eine Rolle gespielt. Zum einen habe man sich am Donnerstag zusammengesetzt und ein neues "Wir-Gefühl" heraufbeschworen. "Das führte dazu, dass eine ganz andere Einstellung zu beobachten war", freute sich Weißenfels, dass der psychologische Lösungsansatz Früchte getragen hatte. Der zweite Grund für den Sieg war sehr viel pragmatischer. Erstmals seit Wochen konnte die Mannschaft wieder in Bestbesetzung auflaufen. "Wir haben eben Probleme, wenn zwei, drei Leistungsträger fehlen", so Weißenfels.
"Der letzte Tick hat zwar gefehlt, aber so schlecht waren wir heute gar nicht", ärgerte sich der Steinefrenzer Spielertrainer Michael Diel. Die Toren fielen aus Asbacher Sicht zu recht günstigen Zeitpunkten. Das erste markierte nach einem gelungenen Angriff kurz vor der Halbzeit Nachwuchsspieler Tobias Schmitz (41.), der zweite Treffer gelang Christoph Vollmert kurz nach der Pause aus 35 Metern. (mo)
Asbach: Solscheid - Nowak, Albrecht, Geuss, Bicer, Kick, Konrad, Hess (79. Stenzel), Schmitz (73. Fischer), Brosewski, Vollmert (89. Meta).
Steinefrenz - Asbach 0:2 (0:1)
"Der letzte Tick hat zwar gefehlt, aber so schlecht waren wir heute gar nicht", ärgerte sich der Steinefrenzer Spielertrainer Michael Diel nach Spielende. Die Toren fielen aus Steinefrenzer Sicht zu recht ungünstigen Zeitpunkten. Das erste markierte nach einem gelungenen Angriff kurz vor der Pause Nachwuchsspieler Tobias Schmitz (41.), der zweite Treffer gelang Christoph Vollmert kurz nach der Pause. Sein Tor war ein Augenschmaus: Aus etwa 35 Metern überlupfte er den Steinefrenzer Torhüter Timo Haas, der etwa zehn Meter vor dem Tor gestanden hatte.
Dabei hatten die Steinefrenzer durchaus Gelegenheiten gehabt, selbst in Führung zu gehen. Die besten vergaben Tobias Hirt, Thomas Diel und Michael Diel selbst. Für die Asbacher war es der erste Sieg nach fünf Niederlagen in Folge. Für deren Trainer Joachim Weißenfels gab es eine einfache Erklärung. Erstmals seit Wochen konnte seine Mannschaft wieder in Bestbesetzung auflaufen. "Wir haben eben Probleme, wenn zwei drei Leistungsträger fehlen", so Weißenfels.
Diel ärgerte sich nach dem Spielende auch über das Verhalten einzelner Zuschauer. "Wenn die nach jeder verunglückten Aktion gleich reinrufen, verunsichert das die Spieler doch nur noch mehr", erhofft er sich in den kommenden Spielen mehr Unterstützung und Geduld.
SG Steinefrenz-Weroth/B.: Haas - Th. Diel, Hoffmann, Hauptmann, Skatulla, Nohring, M. Diel, Weinand (46. D. Schuth), Hirt (70. Hannappel), Stuhl, Weimar (75. Th. Schuth).