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RZ (30.05.): Gespräch mit Robert Winter

Zweiter Platz ist dringend notwendig


Robert Winter ist neuer Vorsitzender des TuS Asbach - Probleme anpacken

Er hat große Fußstapfen hinterlassen: Karl Meidl stand immerhin fast 25 Jahre an der Spitze des TuS Asbach. Seine Aufgabe hat nun Robert Winter übernommen.

ASBACH. Fast ein Vierteljahrhundert hat Karl Meidl den Turn- und Sportverein in Asbach geleitet. Seine Nachfolge tritt nun Robert Winter aus dem Asbacher Ortsteil Straßen an. "Geplant war es nicht, dass ich den Vorsitz übernehme, es hat sich irgendwann so ergeben", sagt Winter, der schon länger Karl Meidl in seinen Aufgaben unterstützt und als Obmann fungiert hatte.

Schon als Kind trat Robert Winter in den Sportverein ein, seine Leidenschaft war und ist der Fußball. Noch heute trainiert er den Nachwuchs, und selbst ist Robert Winter noch bei den alten Herren aktiv. "Durch meine eigene sportliche Aktivität kenne ich alle Leute beim TuS, und ich bin bereit, mich auf neue Herausforderungen einzulassen", sagt der Fußballfan.

Jetzt will sich Winter erst einmal in Ruhe einen Überblick über die neuen Aufgabenbereiche schaffen, die auf ihn warten. "Viele Verwaltungsaufgaben werden völliges Neuland für mich sein, da muss ich erst einmal hinein wachsen", erklärt Winter, der sich selbst als "Praktiker vor Ort" bezeichnet. "Zum Glück bin ich nicht alleine im Vorstand. Wir haben viele gute Leute, auf die ich mich verlassen kann und die mich in meiner Arbeit unterstützen werden", sagt der 48-jährige Familienvater.
Er weiß, dass er in Zukunft "Manager-Aufgaben" wahrnehmen muss und sieht seinem neuen Amt gelassen entgegen. "Wir haben über 850 Vereinsmitglieder, man muss wissen, wen man ansprechen kann. Doch der TuS ist ein gesunder Verein, und viele Leute bringen sich gerne mit ein", weiß Robert Winter. Ganz konkret sieht der neue Kopf des TuS auch Probleme auf sich zukommen: "In Asbach haben wir ein Hallenproblem, wir können nicht alle Sportgruppen in der Halle unterbringen", bedauert Winter. Er möchte in Zukunft als "Schiedsrichter" fungieren und auch mit anderen Gemeinden kooperieren, um alle Sportler zufrieden zu stellen. Ganz besonders will Winter auch den Blick auf die Jugend lenken. "Für die Kinder müssen wir viel tun, sie sind die Zukunft unseres Vereins", sagt Winter.

Er freut sich, dass ein großer Teil der Mannschaften zurzeit sehr erfolgreich ist. "Das haben wir Josef Roeser, der die Fußballabteilung leitet, und natürlich unseren guten Trainern zu verdanken. Die Leute bringen wirklich viel Engagement mit, die Motivation schwappt dann auch auf die Spieler über", freut sich Winter über die gute Atmosphäre in seinem Verein. Schon jetzt weiß Robert Winter, dass er sich vehement für einen zweiten Sportplatz einsetzen will. "Es ist dringend erforderlich, dass wir noch einen zweiten Platz bekommen. Nur so können die Mannschaften optimal trainieren", weiß Winter. Er krempelt sich die Ärmel hoch, um in die Fußstapfen von Karl Meidl zu treten und geht sein neues Amt beherzt an.

Beate Christ (RZ v. 30.05.05)
30.05.2005 09:56:29
Karl Meidl
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Kategorie: TUS-Presse