TUS 1882 Asbach

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14.05.2023 15:00 - SG Elbert/Horbach gg. TUS 1-Mannschaft
TuS erwartet eine Elberter Mauer
Vorschau: SG Elbert/Horbach - TuS Asbach

Zum drittletzten Meisterschaftsspiel schreibt die Rhein-Zeitung in ihrer Vorschau: „Absteigen kann die SG Elbert an diesem Wochenende definitiv noch nicht, da durch die Konstellationen auf den anderen Plätzen der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen auf maximal sechs Zähler wachsen könnte. Bei aktuell vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer verbieten sich Rechenspiele ohnehin, einzig bei einem Sieg würden sich dem Schlusslicht noch realistische Chancen auf den Klassenverbleib eröffnen. Die Aufgabe am Sonntag könnte jedoch schwerer nicht sein, stellt sich doch der Ligaprimus in Oberelbert vor. Dieser dürfte nach dem 0:0 im Hinspiel gewarnt sein und will sich mit einem Sieg mindestens einen Matchball im Titelkampf sichern. Sollten beide Verfolger patzen, könnten die Asbach bereits am Sonntag den Aufstieg in die Bezirksliga bejubeln.“

Nun, das Wort „Meisterschaft“ oder „Aufstieg“ nehmen die TuS-Verantwortlichen nicht in den Mund. Zu viel könnte noch passieren, zumal vor der Saison niemand mir dieser Entwicklung gerechnet hat. „Wir sollten daher Demut walten lassen“, so Asbachs Fußball-Chef „Waldi“ Komor bei der neulichen Jahreshauptversammlung. Fakt ist aber: Es fehlen dem TuS noch vier Punkte aus den restlichen drei Meisterschaftsspielen zum Aufstieg.

Vier Punkte fehlen aber auch derzeit der SG Elbert zum ersten Nicht-Abstiegsplatz. Aufgegeben hat sich die Mannschaft noch lange nicht. Das zeigt auch der 1:0-Heimsieg über den anderen Aufstiegsaspiranten HSV Neuwied, der zugleich Warnung für den TuS sein sollte. Damals sagte SG-Trainer Griebe nach dem Spiel: „Natürlich hatte Neuwied viel mehr Ballbesitz und war auch spielerisch die dominierende Mannschaft. Aber wir standen tief und haben alles wegverteidigt. Und wenn dies nicht gelang, konnten wir uns auf unseren Torwart verlassen, der sogar einen Elfmeter gehalten hat.“

TuS-Trainer Simone Floris: „Wir fahren als Primus zum Letzten. In jeder anderen Liga wäre das eine reine Formalität, doch unsere Liga ist brutal ausgeglichen und sorgt immer für Überraschungen. Wenn wir mit der richtigen Mentalität ins Spiel gehen und unsere PS einbringen werden, werden wir auch den Elberter Catenaccio knacken. Auf jeden Fall sollen meine Spieler den Taschenrechner zuhause lassen und den Blick auf die aktuelle Tabelle unterlassen.“

Und noch einmal „Waldi“ Komor: „Unsre Jungs haben im Verkauf dieser Saison mehrfach bewiesen, dass sie solch schwierige Spiele positiv gestalten können.“

Hinweis: Das Spiel findet am Sonntag um 15 Uhr auf dem Rasenplatz in Oberelbert statt.

12.05.2023 14:36:01
Karl Meidl
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