TUS 1882 Asbach e.V.
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03.11.2013 14:30 - TUS 1-Mannschaft gg. SG St.Katharinen/Vettelschoß
Erstellt am 02.11.2013 11:07:45 - Reads: [0803] - [Karl Meidl]

Gegner kommt mit neuem Trainer

Vorschau: TuS Asbach – SG Katharinen/Vettelschoß

In der Asbacher Stadionzeitung ist zu diesem Spiel zu lesen:

Nach der Saison 2011/12 schlossen sich die beiden Nachbarvereine SV Vettelschoß (7.Platz) und
die DJK St.Katharinen (12. Platz und Abstieg) zu einer Spielgemeinschaft zusammen. Die erste
gemeinsame Saison (12/13) endete mit einem sehr guten 4.Platz. Doch in dieser Saison läuft es
gar nicht richtig rund. Nach dem 11.Spieltag rutschte die Mannschaft auf dem Relegationsplatz
ab, dabei hatten die SG-Verantwortlichen „Platz 5 -8“ als Saisonziel ausgegeben.

„Momentan hapert es bei uns im Sturm“, so der Kommentar von SG-Trainer Thomas
Christiansen nach der letzten Niederlage, denn mit acht Treffern ist die SG-Offensive
Schlusslicht in der Kreisliga A. Dafür ist die SG-Defensive mit nur 15 Gegentreffern eine der
besten in der Klasse. Doch die wurde am Vorsonntag durch die Rote Karte für Torwart Daniel
Quardt enorm in Mitleidenschaft gezogen.

Für die Rhein-Zeitung ist es das „Spiel der Woche“. Dazu schreibt sie
ausführlich in ihrer Vorschau:

Thomas Christiansen ist nicht mehr Trainer der SG St. Katharinen/Vettelschoß. So viel ist klar,
über die Art und Weise der Trennung gibt es allerdings unterschiedliche Auffassungen. Der
Vettelschoßer Abteilungsleiter Bernd Schommers sagt, dass Christiansen aus gesundheitlichen
Gründen zurückgetreten sei. „Wir haben uns einvernehmlich auf eine Trennung geeinigt mit
Rücksicht auf die Gesundheit von Thomas“,
so SG-Leiter Dirk Schommers.

Christiansen hingegen spricht von einer Entlassung: „Der Schritt ging vom Verein aus. Ich
kann das aber nachvollziehen und bin keineswegs verärgert oder enttäuscht. Wenn der
sportliche Erfolg ausbleibt, ist der Trainer nun mal das schwächste Glied.“
Der 52-jährige
Christiansen lässt aber auch durchblicken, dass der Verein ihm zuvorkam: „Ich weiß nicht,
wie lange ich das noch gemacht hätte. Heutzutage bist du in der Kreisliga als Trainer ja nur
noch Maskottchen der Spieler. Da muss man genau auf seine Wortwahl achten, sonst drohen die
Spieler einem gleich mit einem Vereinswechsel. Die Einstellung der jungen Generation ist schon
sehr bedenklich.“


Nachfolger von Christiansen wird mit Dirk Schommers sein Vorgänger. „Ich werde das
Traineramt vorerst mit Unterstützung von Joshua und David Höhler übernehmen“
, wollte
Schommers aber auch nicht ausschließen, dass aus dem kurzfristigen Engagement eine
Dauerlösung werden könnte. Zunächst will sich der neue, alte Trainer ein Bild von der
Mannschaft machen und Gespräche führen. Schommers hofft, den langjährigen Torjäger David
Büsch wieder ins Boot holen zu können. Dagegen steht der Abgang von Stanislav Petker im
Winter bereits fest. Mit einem Unentschieden in Asbach könnte Schommers gut leben: „Das
wird ein schwerer Gang. Ein Punkt wäre in unserer jetzigen Situation zufriedenstellend.“


Auch in Asbach hat man von Trainerwechsel beim Gegner Kenntnis gekommen. „Das macht
die Sache für uns nicht einfacher. St. Katharinen wird hoch motiviert sein, denn die Spieler
stehen nun in der Pflicht“,
meint TuS-Coach Michael Dasbach. Nach zwei Niederlagen in
Folge wollen die Asbacher zurück in die Erfolgsspur. Die Leistung beim 0:1 gegen Windhagen in
der Vorwoche stimmt Dasbach ist optimistisch: „Wenn wir wieder so auftreten, haben wir
große Chancen zu gewinnen. Wir dürfen uns aber nicht vom Tabellenstand des Gegners blenden
lassen. Es ist schließlich nahezu die gleiche Mannschaft, die die letzte Saison auf dem vierten
Tabellenplatz beendet hat.“


Hinweis: Das Spiel findet am Sonntag um 14.30 Uhr in Asbach statt. Davor spielt die
Asbacher Reserve gegen die dritte Garnitur des Oberligisten SV Roßbach/Verscheid (12.30 Uhr).







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