TUS 1882 Asbach

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Rhein-Zeitung vom 28.11.2023: TuS Asbach
SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau - TuS Asbach 4:0 (3:0)

Asbachs Trainer moniert bei 0:4-Niederlage bei der SG Alpenrod viele eigene Fehler im ersten Durchgang – Effektivität entscheidet Spiel für die Gastgeber


Unnau. Die SG Alpenrod/Lochum/Nistertal/Unnau ist mit einem 4:0 (3:0)-Sieg gegen TuS Asbach in die Rückrunde der Fußball-Bezirksliga Ost gestartet. Es war für die Heimmannschaft der erste Dreier seit Mitte Oktober (3:2 gegen SF Höhr-Grenzhausen). Das erste Tor für die Alpenroder ließ nicht lang auf sich warten. Als Justin Keeler in der dritten Spielminute einen weiten Einwurf in den Strafraum brachte, konnte die Asbacher Hintermannschaft den Ball durch Unstimmigkeiten nicht entscheidend klären. So fiel er vor die Füße des Alpenroder Innen-verteidigers Jonas Heidrich, für den es kein Problem war, zum 1:0 einschießen.

Anschließend hatte der TuS Asbach mehr Spielanteile vorzuweisen, ließ den entscheidenden Zug zum Tor jedoch vermissen. Die Gäste waren vor allem nach Standardsituationen gefährlich, während Alpenrod vermehrt auf lange Bälle setzte, da Kombinationsspiel auf dem Hartplatz in Unnau witterungsbedingt kaum möglich war. Bis kurz vor der Halbzeit hatten beide Mann schaften keine zwingenden Torchancen. Die größte Gelegenheit lag beim Asbacher Ricardo Pecoraro, der sich alleine vor Torwart Christopher Müller den Ball allerdings zu weit vorlegte. Die aufgerückten Gäste wurden im direkten Gegenzug bestraft, als Alpenrod blitzschnell umschaltete, Björn Hellinghausen frei vor Waldemar Komor zunächst scheiterte, den Abpraller dann aber zum 2:0 verwertete (40.). Nur eine Minute später war wieder Hellinghausen zur Stelle, nachdem Pinkert einen langen Ball per Kopf verlängert hatte. Den aufspringenden Ball hob der Spielertrainer der Gastgeber abgeklärt über den Schlussmann der Gäste, Waldemar Komor, hinweg und stellte damit den 3:0-Pausenstand her (41.).

Kaum waren beide Teams aus der Pause zurück auf dem Platz, da jubelten die Alpenroder schon wieder. Nach einem Zusammenspiel von Pinkert und Hellinghausen blieb der Ball in einer Pfütze des liegen, Hellinghausen schaltete am schnellsten und schickte Pinkert auf der rechten Seite. Dieser blieb vor dem Torwart Komor cool und schoss zum 4:0-Endstand ein (47.). Die Rest des Spiels war bei strömendem Regen und immer schwieriger werdenden Platzverhältnissen vor allem vom Kampf geprägt.

Keeler, der spielende Co-Trainer der SG Alpenrod, bewertete die Begegnung nach dem Schlusspfiff wie folgt: „Die Einstellung hatte bei uns in den vergangenen Wochen nicht gestimmt. Dafür haben wir heute gezeigt, wofür Alpenrod steht. Der Gegner hat uns schon früh gezeigt, dass sie keinen Bock auf den Platz und das Wetter haben. Das haben wir ausgenutzt.“

Asbachs Trainer Simone Floris haderte derweil mit dem Spielverlauf: „Wir haben den Gegner in der ersten Halbzeit dominiert, liegen aber zur Pause mit 0:3 hinten, weil wir viele eigene Fehler gemacht haben. Am Ende haben wir gegen einen schwachen Gegner mit 0:4 verloren und sind selbst Schuld, auch wenn es unglücklich gelaufen ist.“

SG Alpenrod-Lochum: Müller – Haas (87. Reichmann), Glas, Heidrich, Breuer (39. Benner) – Pinkert (84. Abdulovic), Herles, Keeler (79. Westermann), Falk, Pörtner – Hellinghausen (89. Hebel).

TuS Asbach: Komor – Sereda, Buballa, Funk, Amelong – Konrady (56. Lorenz), Manuel Buda, Hermann (68. Christiansen) – Kowalski, Germscheid, Pecoraro (71. Kaltz).

Schiedsrichter: Franziska Hilger (Glees). – Zuschauer: 80.

Tore: 1:0 Jonas Heidrich (3.), 2:0, 3:0 Björn Hellinghausen (40., 41.), 4:0 Louis Pinkert (47.).

29.11.2023 10:11:22
Karl Meidl
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