TUS 1882 Asbach

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Rhein-Zeitung vom 29.08.2023: 2 x TuS Asbach
TuS Asbach - SG Weitefeld-L./F./N./N. 2:1 (0:1)

Der Aufsteiger TuS Asbach hat den ersten Saisonsieg in der Fußball-Bezirksliga gelandet. Gegen die SG Weitefeld-Langenbach setzte sich der Neuling verdient mit 2:1 (0:1) durch. Wieder ging der TuS mit einem Rückstand in die Halbzeit, trotzdem gewann Trainer Simone Floris dem 0:1-Zwischenstand nach 45 Minuten mit einer Portion Optimismus etwas Positives ab. „Gegen Alpenrod stand es 0:3, gegen St. Katharinen 0:2, und jetzt nur 0:1. Wir wussten, dass noch etwas drin ist.“

Die ersten Saisonwochen mit null Punkten aus drei Begegnungen hinterließen ein paar Spuren bei der Heimmannschaft. Auch wenn sie sich viel vorgenommen hatte, agierte sie eine Viertelstunde lang ängstlich und vorsichtig, woraus sich das 0:1 durch Tim Lennart Schneider in der elften Minute ergab. Wer dachte, die Westerwälder bekämen nun noch mehr Sicherheit in ihr Spiel, der befand sich auf dem Holzweg. Das Gegenteil war der Fall. „Wir haben aufgehört Fußball zu spielen und uns den Schneid abkaufen lassen. So dürfen wir uns nicht präsentieren“, schimpfte Weitefelds Trainer Heiko Schnabel über die Einstellung seiner Mannschaft, die kaum noch Gegenwehr leistete. Asbach zeigte hingegen kämpferische Tugenden. „Wir haben uns ins Spiel gearbeitet und einen Sieg des Willens eingefahren“ lobteFloris und freute sich über den Saison-Premierensieg.

Innerhalb von sechs Minuten drehte der TuS das Ergebnis durch Philipp Germscheid (53.) und Fabian Eckloff (59.). Heiko Schnabel ärgerte sich maßlos über die Nachlässigkeiten, aus denen die beiden Gegentreffer entstanden: „Bei einem Schiedsrichterball im Vorfeld des Ausgleichs waren wir nicht wach, beim 2:1 für Asbach war der Ball nach einem Freistoß eine Ewigkeit in der Luft.“ Der Weitefelder Lethargie stellte Asbach pure Entschlossenheit dagegen. „Wir wollten heute unbedingt die drei Punkte. Wie die Tore entstanden sind, macht das deutlich. Wir haben die Bälle ins Tor reingeprügelt“, kommentierte Trainer Floris dessen Team durch den Heimsieg einen ganzen Schwung an Mannschaften überholte. Dazu zählten auch die Weitefelder, die in der Liga noch nicht an den Rheinlandpokal-Coup gegen Wirges anknüpfen konnten und unverändert bei einem Zähler stehen. „Wir müssen uns schleunigst deutlich steigern. Wie sich die Mannschaft nach unserem Treffer zum 1:0 präsentiert hat, das geht überhaupt nicht“, fand Heiko Schnabel deutliche Worte.

TuS Asbach: Buda – Bruns, Eckloff, Pecoraro (77. da Silva Filipe), Kowalski (73. Kilanowski, 90. Kaltz), Funk, Germscheid, Konrady, Krämer (46. Sereda), Özmen (90. Amelong), Ditscheid.

Tore: 0:1 Tim Lennart Schneider (11.), 1:1 Philipp Germscheid (53.), 2:1 Fabian Eckloff (59.).

Fabian Weber (Rhein-Zeitung)

TuS Asbach II - SG Hammerland Bruchertseifen 0:3 (0:1)

Die Gäste gingen mit ihrer ersten Chance durch einen verwandelten Freistoß in Führung. Die Asbacher Reserve lief dem Rückstand hinterher und hatte mehrere gute Möglichkeiten, von denen sie keine verwerten konnte. „Wir haben uns selbst geschlagen. Wir sind unglücklich in Rückstand geraten und waren vorne nicht effektiv genug“, haderte der Asbacher Trainer Sebastiano Ferro.
Tore: 0:1 Daniel Müller (8.), 0:2, 0:3 Simon Langemann (57., 68.). Zuschauer: 60.

Daniel Korzilius (Rhein-Zeitung)

30.08.2023 09:34:23
Karl Meidl
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