TUS 1882 Asbach

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TUS-Veteran Rene Konrad im Interview
Introtext zu Rene (Karl Meidl)

René (Jahrgang 1975) hat von der F-Jugend bis zu den Alten Herren in sämtlichen Mannschaften des TuS gespielt. Höhepunkt in seiner aktiven Laufbahn war natürlich am Ende der Saison 04/05 die Meisterschaft in der A-Klasse und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksliga.

Wegen seines Hausbaus beendete er 2006 vorübergehend seine sportliche Aktivität und stand daher in der folgenden Spielzeit nur noch als Standby-Spieler zur Verfügung. Nach Beendigung seines Hausbaus kickte er in der Saison 08/09 in der 2.Mannschaft.

Im Frühjahr 2011 überredete ihn der damalige Cheftrainer Fredi Knipp, noch einmal in der Ersten auszuhelfen. Da konnte René natürlich nicht Nein sagen. Aber 2012 war für ihn endgültig Schluss und er spielte fortan nur noch bei den Alten Herren.

Große Verdienste hat sich René aber auch als Trainer erworben. Seit 2005 spielte die 2.Mannschaft in der Kreisliga B. Doch durch ständige Trainerwechsel ließen die Motivation und die Leistungen der Spieler immer mehr nach. Die Folge hiervon war, dass die Mannschaft auseinanderfiel und auch plötzlich kein Trainer mehr da war. Selbst ein Abmelden der Mannschaft stand zur Debatte. In dieser Situation erklärte sich René im Sommer 2010 bereit, die Zweite zu trainieren.

Große Unterstützung erhielt er dabei von seinem Betreuer Christian Jühlen. Den Abstieg konnte er leider nach der Saison 10/11 nicht verhindern; immerhin waren damals u.a. SV Windhagen, SSV Heimbach-Weis, FV Rheinbrohl, SV Rheinbreitbach die Gegner. Dazu sein Kommentar nach dem dritten Meisterschaftsspiel beim VfL Neuwied: “Im Moment ist einfach nicht mehr drin für uns. Aber das ist ja auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass bis vor drei Wochen noch gar nicht feststand, ob überhaupt eine Mannschaft zustande kommt und bisher nur sporadisch trainiert wurde. Daher muss man allen Spielern, die sich zur Verfügung stellen, um den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten, größten Respekt aussprechen.“ (Rhein-Zeitung 30.08.2010)

Doch auch in C-Klasse war es für die neu formierte Mannschaft mit Spielern aus verschiedenen Hobby- und Freizeitmannschaften und reaktivierten Spielern schwierig, die Klasse zu halten. Der nächste Abstieg war nicht zu verhindern. Nach der Winterpause 2012 legte daher René sein Traineramt nieder und hoffte damit, bei der Mannschaft einen Motivationsschub auszulösen. Erst nach einem zweijährigen Gastspiel in der Kreisliga D gelang der TuS-Reserve dann der Wiederaufstieg.

Waldi's und Tristan's Fragen an Rene

Hallo René, Du bist schon ein paar Jahre nicht mehr im TuS-Seniorenbereich aktiv. In den letzten Jahren hast Du Dich in den verschiedensten Bereichen des TuS engagiert. Du warst in einer schwierigen Phase Trainer der 2. Mannschaft und Jugendtrainer. In welchem Bereich hattest Du am meisten Spaß? Was machst Du ohne diese ganzen Aufgaben aktuell mit der vielen Freizeit?

Es war natürlich nicht einfach, das Traineramt der 2. Mannschaft zu übernehmen, nachdem diese kurz vor der Auflösung stand. Dennoch hat mir diese Aufgabe viel Spaß bereitet. Dadurch erhielten plötzlich Spieler regelmäßig die Chance am Spielbetrieb teilzunehmen und eine wichtige Rolle innerhalb der Mannschaft einzunehmen, was unter normalen Umständen sicherlich schwierig gewesen wäre. Es ist erfreulich zu sehen, dass hiervon heute noch einige aktiv sind.

Die Arbeit im Jugendbereich war für mich eine ganz neue Erfahrung und hat mit einen Riesenspaß gemacht. An diese Zeit denke ich gerne zurück und verfolge mit großem Interesse die weitere Entwicklung der Jungs. Als Familienvater von zwei Kindern bleibt nicht so viel Freizeit übrig, aber ich versuche dennoch regelmäßig joggen zu gehen oder fahre seit dem letzten Jahr auch „dank“ meines Bruders regelmäßig mit dem Mountainbike.

Welche Anekdote aus Deiner Asbacher Zeit ist dir immer noch präsent und würdest Du uns erzählen?

Hierbei denke ich spontan an unsere damaligen vielen Touren in die Düsseldorfer-Altstadt oder natürlich auch an die Mannschaftstouren nach Mallorca. Das dreitägige Trainingslager in Speicher, das wir dank Werner Herber, dort durchgeführt haben, sollte hierbei auch nicht unerwähnt bleiben. Es war ein voller Erfolg und das nicht nur in sportlicher Hinsicht.

Welcher Moment/Welches Spiel war Dein Höhepunkt beim TuS?

Nach der Spielklassenreform sind wir ja in die A-Klasse „abgestiegen“. Daher ist hierbei sicherlich der Wiederaufstieg 2005 in die Bezirksliga hervorzuheben. Ebenso erinnere ich mich gerne an meinen ersten Amtspokal-Sieg in Fernthal 1999.

Zu welchen Personen hattest Du zu Deiner TuS-Zeit ein besonderes Verhältnis? Hast Du heute noch Kontakt zu ehemaligen Mitspielern oder Trainern?

Als Mitglied der „Alten Herren“ habe ich noch regelmäßig Kontakt zu ehemaligen Mitspielern. Mit Lothar Kick z. B. habe ich ab der F-Jugend (Trainer Uli Albat) alle Jugendmannschaften durchlaufen, danach zunächst in der 2. Mannschaft (Trainer: „Männi“ Klein, Jürgen Hülder, Günther Krautscheid) und anschließend in der 1. Mannschaft (Trainer: „Männi“ Klein, Jupp Röser, Rolf Kahler, „Mini“ Weißenfels) gespielt.

Verfolgst Du die sportliche Entwicklung Deines alten Vereins? Wenn ja, wie?

Klar, in regelmäßigen Abständen informiere ich mich über die TuS-Homepage und wenn es die Zeit zulässt, besuche ich auch gerne den Sportplatz bei einem Heimspiel.

Bildergalerie

21.02.2021 11:05:39
Eric Herber
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TUS-Veteranen