TUS 1882 Asbach

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TUS-Veteran Jürgen Hager im Interview
Introtext zu Jürgen (Karl Meidl)

Manchmal sind es „Zuogroaste“, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. So auch bei Jürgen Hager (Jahrgang 1947), der 1989 als Berufssoldat ins Rheinland kam. Seine hiesigen Stationen waren Königswinter-Eudenbach und Bad Neuenahr.

Und wie es der Zufall wollte, schlug er seine Zelte in Asbach auf und kam schon bald mit dem TuS Asbach In Verbindung. Trainer Jupp Röser holte ihn zunächst als Betreuer und dann als Co-Trainer zur ersten Mannschaft.

Durch die Freundschaft mit Willi Simon wechselte er bald zur Jugendabteilung und trainierte einige Jahre die A- bzw. B-Jugend mit großem Erfolg. So nahm er auch mit einer Mannschaft an einem internationalen Turnier in der Nähe von Barcelona teil. Zur Erinnerung: Der TuS war insgesamt achtmal (!) mit jeweils zwei Jugendmannschaften bei diesen Turnieren in Malgrat und machte natürlich jedes Mal einen Abstecher ins Camp Nou-Stadion in Barcelona.

Zum Abschluss seiner „TuS-Karriere“ trainierte er neben der A-Jugend auch „die Haudegen der 2.Mannschaft“ (O-Ton Jürgen).

Als er 2002 pensioniert wurde, zog es ihn etwas später wieder in seine alte Heimat zurück. Mit seiner Lebensgefährtin wohnt er jetzt in Neustadt am Rübengebirge. (Hallo Frank, diesen Namen darfst du ungestraft aussprechen!).

Jürgen Hager, nach dem letzten Meisterschaftsspiel der Asbacher Zweiten am 16.05.2004: „Ich war mit meinem Team sehr zufrieden. Insgesamt haben wir eine gute Saison gespielt. Die Stimmung in der Mannschaft war sehr gut. Es tut sehr weh, den TuS zu verlassen. Aber es muss bei allen, beim TuS und bei mir, weitergehen.“ Die TuS-Reserve musste stark ersatzgeschwächt antreten, verlor zuhause mit 0:1 gegen den FC Irlich und verspielte damit den 3.Tabellenplatz in der Kreisliga C.

Jürgen Hager (Februar 2021): „Ja, es war wirklich eine tolle Zeit in Asbach. Ich denke immer noch gerne z.B. an Jupp, Frank, Carsten und Norbert bei den Senioren, an die Alten Herren, z.B. an Waldi, Ingo, Oliver, Stefan und Marc bei den beiden A- und B-Jugendmannschaften. Aber auch du, Karl, der Mann für alles, bleibst mir unvergessen!“

Spieler Frank Roth: „Jürgen, zwar ein Nordlicht, hat sich bei uns mit viel Herzblut eingebracht. Durch seine sehr menschliche Art hat er tolle Kontakte zu uns Spielern aufgebaut, auch außerhalb des Spielfeldes. Für mich persönlich bleiben manche Besuche von Bundesligaspielen und der gemein-same Fernsehabend mit ihm in Erinnerung, als Schalke 1997 den UEFA-Cup gewann.“ (Armer Frank, was musst du derzeit leiden!)

Spieler Marcy Konrad: „Jürgen war immer sehr entspannt. Er kam mit der Mentalität von uns jüngeren Spielern prima zurecht und hatte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Ich erinnere mich sehr gerne an ihn und grüße ihn hiermit ganz herzlich.“

Spieler „Waldi“ Komor: „Jürgen war mein Trainer in der B- und A-Jugend. Unter ihm haben wir zwei- oder dreimal an der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga teilgenommen, sind aber leider jede Mal knapp gescheitert. Der Aufstieg ist uns erst nach Jürgen mit Peter Winkler geglückt. Aber die Basis hierfür wurde definitiv von Jürgen gelegt. Unser Verhältnis war so gut, dass ich ihn gemeinsam mit Oliver Fischer und Ingo Jokisch sogar mehrmals in Neustadt am Rübenberge (Nachbar von Robert Enke) besucht habe. Auch zu seiner 60. Geburtstagsfeier haben wir die rund 350 km auf uns genommen. Kurzum, die Zeit mit Jürgen war sportlich wie menschlich so, dass ich mich sehr gerne daran erinnere.“

Spieler Ingo Jokisch: „Jürgen war ein Trainer, der mich nicht nur auf dem Sportplatz, sondern auch außerhalb unheimlich geprägt hat. Er hat mich auch in sportlichen Schwächephasen nie fallen gelassen. Daher haben wir auch heute noch gute Kontakte.“

Spieler Stefan Knopp (Spielerporträt im TuS-Echo Saison 13/14): „Ich komme aus der Schule von Jürgen Hager!“

Tristan's und Waldi's Fragen an Jürgen

Du bist vor einigen Jahren in deine alte Heimat (Hannover) zurückgekehrt. Zuvor warst du viele Jahre Trainer im Senioren- und Jugendbereich des TuS. Was aus deiner Asbacher Zeit vermisst du am meisten? Was treibst du heute? Bist du noch im Vereinsfußball aktiv?

Nun, es sind schon ein paar Jahre her und man wird nicht jünger. Jahrelang habe ich die gute Zusammenarbeit beim TuS schätzen gelernt. Es war ein sehr gutes Miteinander im Verein und im Umfeld. Heute bin ich nur noch Fernsehtrainer und einer der vielen Bundestrainer.

Welche Anekdote aus Deiner Asbacher Zeit ist dir immer noch präsent und würdest Du uns erzählen?

Unsere Fahrt zum Turnier in Spanien in der Nähe von Barcelona. Wir waren zwar nicht die besten, aber sicherlich die fröhlichsten und gut gelauntesten Spieler mit Anhang.

Welcher Moment/Welches Spiel war Dein Höhepunkt beim TuS?

Es gab so viele Höhepunkte. Ich habe nur schöne Sachen in Erinnerung.

Zu welchen Personen hattest Du zu Deiner TuS-Zeit ein besonderes Verhältnis? Hast Du heute noch Kontakt zu ehemaligen Mitspielern oder Trainern?

Bis vor zwei Jahren hatte ich noch mit vielen ehemaligen Spielern der A-Jugend Kontakt, u.a. mit Frank Roth und Werner Anhalt.

Verfolgst du die sportliche Entwicklung deines alten Vereins? Wenn ja, wie?

Über die Homepage leider nur gelegentlich!

Bildergalerie

14.03.2021 18:35:36
Eric Herber
380
TUS-Veteranen