TUS 1882 Asbach

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12.11.2005 - St. Katharinen gg. TUS Alte-Herren 0:3 (0:0)
Lupenreiner Hattrick von Frank Roth (Freundschaftsspiel)
Spielbericht:
Hier eine kleine Korrektur eines außenstehenden vom Spielverlauf in St. Katharinen:

Gegen den erwartungsgemäß stark aufspielenden Gegner trat Asbach in St. Katharinen mit einer beinahe schon riskant dünn erscheinenden Personaldecke an. Lediglich zwei Auswechselspieler standen zur Verfügung und zum Schluß waren die auch mehr als nötig. Verletzungsbedingt und aufgrund unglücklicher Terminkollisionen hatte sich der Kader bis zum Spielschluss auf nur noch 11 Spieler reduziert.
Für alle die nicht dabei waren kann ich feststellen: Ihr habt ein sehr abwechslungsreiches Spiel verpasst. In der ersten Halbzeit trat Asbach in der Abwehr sehr konzentriert und geordnet auf. Leichte Unsicherheiten aufgrund unerklärlicher tagesformbedingter minimalschwächen zeigten sich anfangs nur im Spielaufbau aus dem defensiven Mittelfeld heraus. Aber wie schon einst Günter Netzer führte eine befristete Auswechselung kraft eigener Erkenntnis sogleich zur gewünschten Stabilität. Fortan entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein sehenswertes Spiel mit leichten Feldvorteilen für den Gastgeber. Die Anzahl der Torchancen blieb zwarauf beiden Seiten überschaubar, die wenigen waren aber sehens- und beim Lattentreffer von Mike auch hörenswert. Auf der anderen Seite war es Asbachs Keeper, der gut aufgelegt keinen Zweifel daran ließ, an diesem Tag zu Null spielen zu wollen.
Eine weitere wesentliche Erkenntnis für den ein oder anderen Spieler war wohl, dass nicht jeder Kunstrasenplatz dieselben Qualitäten hat wie der in Asbach. Das an Radiergummi erinnernde Einstreugranulat verleitete aufgrund seiner stumpfen Eigenschaften machen Spieler zum Versuch alternativer Bewegungsarten. Allerdings blieb gerade ein spektakulärer Versuch im linken Strafraumbereich erfolglos.
Mit diesen Erkenntnissen, fundierter Manöverkritik in der Pause und gestärkt von erlesenem Pausengetränk startete Asbach furios in die zweite Halbzeit. Mit einem sehenswerten Schuss versenkte Frank Roth von jenseits der Strafraumgrenze den Ball zum ersten mal im Tor des Gegners. Leider ist der Einschlag des Leders nicht dokumentiert, das Flutlicht bot dem mitgereisten Fotografen leider nicht die erwartete hinreichende Erleuchtung. Anders beim zweiten Streich des an diesem Tag ungeheuer zielsicheren Schützen. Frank nutzte einen der wenigen Freistöße in dieser insgesamt sehr fairen Partie und versenkte den Ball mit einem gewaltigen Schuß im Netz. (Wer genau hinsieht kann sogar die Flugbahn des langgezogenen Balles erkennen).
Danach setzte Asbach auf kluges Konterspiel, um auf diese Weise Kräfte zu sparen, denn schließlich war das nicht mehr vorhandene Auswechselkontingent zu berücksichtigen. Diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig. St. Katharinen schien zwar optisch überlegen, ein Konter führte dann aber auch noch zum 3:0, das wiederum Frank Roth erzielte. Kurz vor Schluß landete das Leder nach einer Ecke sogar nochmals im Netz. Der jederzeit umsichtige und souveräne Schiedsrichter erkannte das 4:0 aber wegen eines voran gegangenen Foulspiels nicht an.
Als Resumee bleibt festzustellen: Wieder einmal führte das Vertrauen in das Können der eigenen Mannschaftsleistung zum verdienten Erfolg.

Josef Höhner

Torschuetzen:


Aufstellung:


Besondere Vorkommnisse:


Bildergalerie

17.11.2005 21:01:30
Robert Winter
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